Mittwoch, 10. Februar 2016

Rezension: Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder

Quelle




Titel: Die Insel der besonderen Kinder

Autor: Ransom Riggs

Verlag: Knaur

Preis: 9,99 €

Erscheinungsdatum: 1. August 2013

Seiten: Taschenbuch, 416 Seiten






Klappentext:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Erster Satz:
Gerade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine großen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames.

Covergestaltung:
Das Cover zeigt ein altes Bild im Rahmen. Die Farben sind in einem grün/schwarz gehalten, was mich ein wenig an Gespenstergeschichten erinnerte. Eine Vignette umgibt das Bild, wo ein schwebendes Mädchen gezeigt wird. Als Rahmen werden Blumenranken verwendet.

Meine Meinung:
Eine Geschichte über Vertrauen, Freundschaft, Angst und Vergangenheit.

Jacob ist ein 15-jähriger Teenager, der sein Leben absolut langweilig findet und kein Ziel vor Augen hat. Er besitzt nur einen Freund und selbst den verliert er in den schwersten Tagen, denn sein Großvater wird getötet von "den Monstern". Nach diesem Schicksalsschlag wird es die Hölle auf Erden und doch zum Abenteuer.

Ich öffnete das Buch und war vom Prolog total begeistert. Grandpa Portman erzählt Jacob, seit er klein ist, die "Märchen" der besonderen Kinder und zeigt ihm alte Aufnahmen. Jacob glaubt diese Geschichten, jedoch umso älter er wurde, desto unrealistischer kamen ihm die "Märchen" vor. Als sein Großvater an einem Nachmittag unter mysteriösen Umständen stirbt, kommt er ins Wanken. Er hat etwas gesehen, was er sich nicht erklären kann. Da keiner ihm Glauben schenkt, wird er von seinen Eltern zum Psychiater geschickt. Dieser riet ihm mit seinem Vater auf diese besagte Insel seines Großvaters zu fahren, um Recherchearbeiten zu beginnen. Das Abenteuer beginnt, doch leider ist es nur für Jacob das Abenteuer seines Lebens.

Von Seite zu Seite wird das Buch langatmiger, es passiert nichts mehr, nachdem er das Geheimnis gelüftet hatte. Kleine Spielereien, eine Liebe, die sich entwickelt, die nie wirklich echt wirkt und Freundschaften, die geschlossen werden. Die Charaktere entwickeln sich nicht weiter, was natürlich irgendwo Sinn ergibt, aber da möchte ich nicht zu viel verraten.

Das Ende wird etwas spannender, einiges klärt sich auf. Rettungsaktionen beginnen und die Zukunft hängt in den Wolken. Es ist schön für zwischendurch, auch wenn es der 1. Teil ist. Ich werde mir definitiv den zweiten Teil holen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen